Manchem Leser ist es schon aufgefallen - der Test der Bienenbox ist zu Ende.

Als die Winterbehandlung durchgeführt werden sollte, stellte sich die Box als verwaist heraus - die (gezeichnete) Königin sass noch als letzte auf der Wabe (im Bild oben rechts) und auf dem Boden einige wenige Bienen. Ein offenkundig abgestorbenes Brutnest zeigte, dass das Volk noch sehr lange versucht hatte, gegen den Verlust an Bienenmasse anzubrüten...leider vergeblich.Ende der Bienenbox

Eine zu kleine Bienenmasse kann weder Bruttemperatur noch die überlensnotwendige Temperatur aufrecht erhalten und so fiel der kleine Rest dem Winter zum Opfer.

Die Ursache für den Verlust an Bienenmasse kann man bei der Varroa-Milbe vermuten - die genaue Auswertung der toten Bienen auf dem Boden läuft noch. Die hastig und grob aufgerissenen Zellen lassen auch Räuberei vermuten doch Futter war noch mehr als ausreichend vorhanden (bester Wabenhonig!!).

Die Verlustoption war jedoch einkalkuliert denn die Bienenbox sollte mit der Winterbehandlung ihre erste Behandlung des Jahres bekommen - ich hatte darauf gesetzt, dass der Naturschwarm "naturgemäß" nur wenige Milben mitbrachte und sie es über den Sommer schaffen würden. Eine Totenfallkontrolle war nicht möglich, denn über den Balkon-lehnen zum Prüfen des Schiedes wollte ich auch nicht. Allerdings war dadurch das ganze Gemüll des Jahres auf dem Schied zu finden und schon auf den ersten Blick sah man schon reichlich Milben...

Womöglich ist es in Berlin angesichts der Bienendichte auch nicht sinnvoll möglich, so behandlungsfrei mit Schwärmen umzugehen - oder ich hatte einfach nur Pech und der Schwarm war "vermilbter" als sonst.

Die Waben wurden für die anstehenden Untersuchungen entnommen und eingefroren, die Box bienendicht verschlossen... das war nun alles was noch zu tun blieb.

 

 

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