Ein heißer Junitag 2010 - plötzlich hallen Rufe von den Nachbarn her: "Es brennt!!!". Innerhalb weniger Minuten scheint es tatsächlich an allen Ecken und Enden lichterloh zu brennen. Wie Zündschnüren entlang züngeln die Flammen durch den Garten und erreichen schnell Totholz hinter dem Zaun des Bienenstandes. Von dort erreichen die Flammen schnell den Weg zu dem ersten Bienenvolk und die Kunststoffbeuten sind eine leichte Beute. Schnell fängt eine Feuer und der giftige Qualm tötet in Sekundenschnelle. Ein ganzes Volk stirbt in Sekundenschnelle ehe die Löscharbeiten greifen! Seit diesem Erlebnis wird das "Schneetreiben" der Pappeln nicht mehr so nachlässig beobachtet - die weisse Wolle war es, die - vermutlich an eine Glasscherbe durch Sonnenkraft entzündet - beinahe zur Katastrophe geführt hätte. Schließlich ist auch das Haus mit Styropor wärmegedämmt! Seither kommen keine Brandlasten mehr an die Fassade und die weisse Wolle wird mit Wasser besprengt. Einmal zusammengesackt ist sie dann keine Gefahr mehr. Für ein Bienenvolk kam diese Lehre jedoch zu spät...

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