Es ist Toreschluss. Heute gab es den Anruf einer besorgten Passantin, dass ihre ganze Straße voller toter Bienen sei...das "Sterben unter den Linden". Die Silberlinden duften zwar noch aber Nektar gibt es kaum noch zu holen. Oft sind es vor allem die dicken Hummeln, die es nicht schaffen, ihren Verbrauch an den Blüten zu decken und dann ausgehungert und flugunfähig unter den Linden verenden. Doch auch Bienen kann das Schicksal ereilen; da nun große Mengen an Sommerbienen erbrütet wurden, ist ihr Verlust für das Volk kein besonderes Problem - wohl aber für den treusorgenden Bienenhalter.

Hier hilft nur Ergänzung des Trachtbandes - spätblühende Linden und der Bienenbaum Euodia hupehensis sind mögliche Beiträge zum Füllen der "Sommerlücke"; viele gute Tipps gibit Bernhard Jaesch auf seiner Website http://www.immengarten-jaesch.de/

Für Feinschmecker - Honig samt Wabe! Bild: Melanie von Orlow
Für Feinschmecker - Honig samt Wabe! Bild: Melanie von Orlow

Zu meiner Überraschung ist der Lindenhonig fast komplett verdeckelt und reif - die Regentage haben die starken Völker gut genutzt.

Für die Honigfeinschmecker ist nun "der letzte Drücker" um Wabenhonig zu bekommen, den ich frisch aus den Völkern hole und dann aus dem Rähmchen schneide!

Tatsächlich zeigt der lebhafte Verbau zwischen den Honigräumen dass das Volk sogar noch Platzbedarf hat - daher wurde dem Volk noch ein leerer Honigraum als "Puffer" gegeben. Bin immer wieder überrascht, was sie noch so zusammenkratzen und eintragen!

Aber nun ist Schluß mit der Party! Nächsten Montag habe ich nun die totale Brutentnahme angesetzt und hoffe, alles geht nach Plan!

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