Vom Ende und vom Anfang
Der 2. Sturm hier in Berlin am gestrigen Abend hat unseren Hausbaum, eine bestimmt 100 Jahre alte Rosskastanie, mittig gespalten.
Der 2. Sturm hier in Berlin am gestrigen Abend hat unseren Hausbaum, eine bestimmt 100 Jahre alte Rosskastanie, mittig gespalten.
Eigentlich wollte ich heute weiter Honig schleudern aber schon wieder kamen zwei Schwarmmeldungen rein. Da kann ich ja irgendwie nicht widerstehen... es ist immer wieder nett, der Schwarmfang. Man plaudert nett mit den Leuten während der Schwarm sich hoffentlich in der Kiste sammelt. Was dieses Mal nicht ganz so einfach, da ich immer zwischen den beiden ca. 10 min. mit dem Auto entfernten Schwärmen gependelt bin währenddessen der andere Schwarm doch wieder aus der Kiste flog.
Ich habe es nicht über das Herz gebracht. Vielleicht zwei Quadratmeter der Blumenwiese habe ich gemäht aber mehr wagte ich nicht...sie ist einfach zu schön. Für diese Entscheidung wurde ich gleich belohnt: Nach über 10 Jahren des Hoffens und Blauregen-Pflanzens, Obstholzstämme-Aufstellens und Co. kam so ganz nebenbei eine Blauschwarze Holzbiene durch den Garten als ob es das Selbstverständlichste der Welt sei. Sie ließ sich in zwei Mohnblüten fallen, die unter dem Gewicht der großen Biene fast kollabierten, und flog weiter in den nächsten Garten...fantastisch!!
Inzwischen brummt es an allen Ecken und Ende - diverse Wespennester und Hornissennestgründungen wurden gemeldet.
Das BMBF und die Berliner Netzgesellschaft haben wohl gemeinsam an diesem Projekt gearbeitet und den Verteilerkasten vor dem Berliner Dienstgebäude mit ein paar Bienen garniert: Ein schöner 1,1 kg-Schwarm hatte sich da flächig auf imkerinnengerechten 1,20 m Höhe ausgebreitet.
...denn nach einer Nacht im Schwarmfangkasten zeigte sich, dass es offenbar zwei Königinnen anstatt eine war, die sich da auf Reisen gemacht und auf dem Betonpoller geruht hatten. Sauber trennten sich die beiden in zwei einzelnen Trauben an dem Deckel des Schwarmfangkastens.
Die Schwarmzeit mag ein Päuschen machen, abver sie ist noch nicht vorbei - der 10. Schwarmfang in diesem Jahr führte mich zu diesem "Schwarm am Stiel", einem etwa 1 Kg-Nachschwarm.
Das Schwarmfangrohr nach Henry Seifert wollte ich schon immer mal ausprobieren.
Endlich gab es die Gelegenheit: Ein schöner Schwarm hing schon seit Tagen in rund 6 Metern Höhe.
Also ausprobiert und das erfolgreich - siehe https://www.hymenoptera.de/Schwarmfangrohr
Nachdem ich gestern schon in Mitte vergeblich einem Schwarm hinterher gejagt bin, ging das so heute weiter: Dieses Mal führte mich der Weg in eine durch Baustellen praktisch zur Enklave gewordenen Ortsteil Berlins: Karow!
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