Wildes Berlin - Fortsetzung 2020 nun auch mit Hornissen
Erster Schultag und die Kinder an dieser Grundschule im Norden Berlin mussten gleich eine erste, schmerzhafte Erfahrung machen: In den Sommerferien hat ein Hornissenvolk den Umzug in den alten Baumstumpf auf dem Schulhof vorgenommen und kaum, dass die ersten Kinder auf den Stumpf kletterten, setz
Die Käuferin dieser Gartenlaube hat gleich ein paar Bewohner mit erworben: Ein kapitales Hornissennest mit über 100 Bewohnerinnen, die unseren Besuch gar nicht toll fanden. Doch angesichts der anstehenden Asbestsanierung und der Nähe zum Warmwasserboiler war der Umzug unumgänglich.
Urlaubsbedingt starte ich ja nun heuer später in die Umsiedlungssaison und der Auftakt war leider mehr als traurig:
Happy CSD allerseits - in München ist das Rathaus bunt beflaggt und ganz besonders bunt bepflanzt. Passend zum erfolgreichen Volksbegehren in Bayern, mit dem mehr für die Insektenwelt passieren soll, macht es das Rathaus vor, wie ein Balkon auch ohne Geranien gut ausschauen kann.
...obwohl ich eigentlich das Gefühl hatte, es habe mir zugestanden. Es war halt für viele nur ein Baum aber noch immer bin ich sehr unglücklich. War einfach ein Familienmitglied. Nun ist es da so leer und sonnig und plötzlich muss ich mir - zum ersten Mal überhaupt - Gedanken über eine Vorgartengestaltung machen. Eigentlich auch eine Chance, das einzige sonnige Fleckchen des Grundstücks bienenfreundlich zu gestalten.
Der 2. Sturm hier in Berlin am gestrigen Abend hat unseren Hausbaum, eine bestimmt 100 Jahre alte Rosskastanie, mittig gespalten.
Eigentlich wollte ich heute weiter Honig schleudern aber schon wieder kamen zwei Schwarmmeldungen rein. Da kann ich ja irgendwie nicht widerstehen... es ist immer wieder nett, der Schwarmfang. Man plaudert nett mit den Leuten während der Schwarm sich hoffentlich in der Kiste sammelt. Was dieses Mal nicht ganz so einfach, da ich immer zwischen den beiden ca. 10 min. mit dem Auto entfernten Schwärmen gependelt bin währenddessen der andere Schwarm doch wieder aus der Kiste flog.
Ich habe es nicht über das Herz gebracht. Vielleicht zwei Quadratmeter der Blumenwiese habe ich gemäht aber mehr wagte ich nicht...sie ist einfach zu schön. Für diese Entscheidung wurde ich gleich belohnt: Nach über 10 Jahren des Hoffens und Blauregen-Pflanzens, Obstholzstämme-Aufstellens und Co. kam so ganz nebenbei eine Blauschwarze Holzbiene durch den Garten als ob es das Selbstverständlichste der Welt sei. Sie ließ sich in zwei Mohnblüten fallen, die unter dem Gewicht der großen Biene fast kollabierten, und flog weiter in den nächsten Garten...fantastisch!!
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