Wachsreserven wachsen!
Ich habe es ja lange vor mir hergeschoben aber gestern musste es nun endlich mal passieren: Wachs auskochen!
Ich habe es ja lange vor mir hergeschoben aber gestern musste es nun endlich mal passieren: Wachs auskochen!
Diese zur bevorstehenden Schwarmzeit gut passende Liedzeile ist mir vom gestrigen Ausflug in die Stadt besonders im Kopf geblieben (Und ach! Vergesst den Imer der Euch liebhat wie seine Kinder. Félix Foudrain nach einem Gedicht von Alexandre).
Bei sieben Grad bleibt man ja lieber daheim aber wenn die Sonne scheint, dann sind auch die hart gesottensten Wildbienen unterwegs: Anthophora plumipes, die Frühlings-Pelzbiene, ist so eine d
Heute die kurzen Sonnenfenster genutzt und mal rasch nachgeschaut - insgesamt eher erleichternd; so arg geplündert sind die Vorräte doch noch nicht wie ich angesichts der Stockwaage befürchtet hatte.
Die in Berlin nun voll erblühten Sauer- und Süßkirschen können kaum Bienenbesuch bekommen denn immer wieder giesst und hagelt es wie aus Kübeln.
...und ich bin froh, meinen Immen noch ein paar Futterwaben zurück gegeben zu haben. Bis nach Ostern kalt und nass - da kann man sich auch über einen Tageseintrag von gut 700 g nicht so recht freuen. Die Süßkirsche blüht und man kann nur hoffen, dass sich die anderen noch zurück halten mit dem Aufblühen!
Andernorts erfreut man sich an den Segnungen der "guten landwirtschaftlichen Praxis" wie dem Abspritzen ganzer Felder mit Glyphosat um den unerwünschten Aufwuchs zu beseitigen. Lecker-schmecker...das gute Zeug finden wir dann sogar in unserem Getreide und unserer Pipi wieder.
Die Stockwaage dreht ins Plus und da ich die nächsten zwei Wochen wohl nicht mehr in die Bienen schauen kann, gilt es nun, Vorbereitungen zu treffen.
Nach den reichlich oberflächlichen Konferenzen des Vorjahres hatte man ja eigentlich von dieser Veranstaltung nicht viel erwartet - umso überraschender war es dann doch, dass viele der internationalen Gäste kein Blatt vor den Mund nahmen und nahezu in jedem Vortrag mehr oder minder deutlich die Rezeptur der notwendigen Trendwende herausdestilliert wurde.
Die Brandenburger Völker "schwimmen" wieder in Pollen - dicke Kränze umhüllen das Brutnest. Solche Bilder alarmieren und lassen Schwarmtendenzen erahnen.
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